MMA Jahresrückblick

MMA Jahresrückblick

Alle haben ihren Jahresrückblick: ARD, ZDF, RTL, die Arbeitsagentur, Aldi, Penny, einfach alle. Da darf der von MMA nicht fehlen. Klar.

MMA-Jahresrückblick

Alle Münchner sind supererfolgreich und Supererfolgreiche kennen nur eine Blickrichtung: nach vorn, direkt in einen goldenen Horizont voller millionenschwerer Businessideen. Das ist eine tolle, Erfolg bringende Eigenschaft, macht Münchner aber für Jahresrückblicke völlig ungeeignet.
Doch keine Sorge. Da wir von MMA Erfolk mit K schreiben und eigentlich noch gar nicht aufrecht gehen können, schauen wir meistens nach unten – zum Beispiel in Kloschüsseln oder in die Abgründe unserer Leber oder eben tief ins Gedächtnis der Vergangenheit.

 

Und da es unser erster Jahresrückblick ist, fangen wir mit dem Erinnern a bisserl früher an.

Jahr 0, den 1.1. um 0:00 Uhr

Urknall – Riesenparty, aber auch Riesenlärm. Viele finden: das beste Silvester seit Anbeginn der Zeit. In München allerdings musste die Polizei mehrmals bei Gott  wegen Lärmbelästigung klingeln. Anschließend hatte Gott kein Bock mehr auf die Spießer und ist nach Berlin gezogen.

Jahr 1 nach Urknall irgendwann im Februar

Gott findet in Berlin keine Arbeit. Er lässt sich hängen, gerät an die falschen Leute. Als er einmal LSD nimmt, erschafft er Himmel und Erde und den ganzen anderen Kram. Anschließend wird er depressiv und lässt sich einweisen.

Jahr 1 nach Urknall irgendwann im März

Der Homo Bavarius wankt ins historische Bierzelt. Er schlüpft aus einem göttlichen LSD-Traum und gleitet völlig verstrahlt am Kottbuser Tor in die Welt. Seine ersten Worte: „Ja, Servus!“ sorgen dort für extreme Heiterkeit. Er ist sofort total sauer, packt seine Sachen und fährt mit dem Fernbus nach München.

Jahr 1 nach Urknall im April.

Gott ist raus aus der Anstalt und voller Tatendrank. Er nimmt sich ein Mamut-Projekt vor, größer als der Bau der Chinesischen Mauer oder die Erfindung der Zeit: Er lässt den Himmel über Bayern von Picasso und Van Gogh weiß-blau streichen. Van Gogh bekommt irgendwann Burnout und schneidet sich das Ohr ab.

Jahr 2 nach Urknall

Im Himmel der Bayern, dem Hackerzelt, beißt der Ur-Sepp in die Weißwurst der Erkenntnis und wird anschließend von den Securitys aus dem Paradies geschmissen. Erste Tat im Anschluss: Wiesnreservierung fürs nächste Jahr klarmachen.

Jahr 1023 nach Urknall und ein Jahr nach Moses

Christian Ude führt den Stamm der Bavariarier in einem 7er BMW aus dem Preußenland. Anschließend teilt Gott das Biermeer und lässt die Preußen in Hellem ersaufen.

Irgendwann zwischen Moses und Jesus

Der heilige Uli tauft in der Isar einen Mehmet, einen Titanen und einen Lodaaa zu echten unabwaschbaren FC Bayern und ewigen Fernsehexperten.

1687 nach Jesus

Der junger Metzgersohn Franz Josef aus der Schellingstraße entdeckt die Gesetzmäßigkeiten der bayerischen Politik. Die strauß‘schen Axiome bilden bis heute das Fundament der christlich sozialen demokratischen Diktatur.

Außerdem kaufte er den Franken für ein Kilo scharfen Senf das T ab. Ein Dausendsasser der Dyp.

Im Jahr 1825

König Ludwig komponiert im Liebeswahn für einen seiner strammen Stallburschen „Wir spielen Cowboy und Indianer“.

Im Jahr 2001

George Bush kämpft gegen die Achse des Schnösels und führt gegen den Willen Bayerns den Länderfinanzausgleich ein.

1.1.2014 / 0:01 Uhr

Es ist eine Minute nach Mitternacht und das Jahr 2014 ist genau eben diese eine Minute alt.

Ja, das war es eigentlich auch schon an Highlights im Jahr 2014. Oder, was fällt euch da noch so ein? Einfach in den Kommentaren ergänzen.

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 Veröffentlicht von…
Frank Schitzo
Klaus Palermo bei Google+ | veröffentlicht am 24. Dezember 2014
Frank Schitzo

Über Frank Schitzo

Frank Schitzo ist unser schitzofranke SingerSongerWriter, der u.a. mit dem Kunstprojekt Hartzbuben durch die Münchener Bars zieht. Er fotografiert, schreibt, spielt Gitarre, kurz ein Kunstwichser und ist bekennender Feind der Kapitalismus-Diktatur, obwohl er in dessen Propagandaministeriums seine Brötchen verdient.

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