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Viola

Über Viola

Viola aka Vyvy ist unsere zuckersüsse, am Sendlinger Tor aufgewachsene, Expertin für alle kulturellen und künstlerischen Belange. Als Ethnologin und Mitarbeiterin einer Kunstgalerie hat sie den entsprechenden Weitblick und ein besonderes Gespür für Kultur im feuilletonistischen wie auch interkulturellen Sinne.

Klima-Radler in München  

Mit der Aktion „Quadruple-R – die rehab republic Radl Ralley“ wollen eine Gruppe Münchner Radlbegeisterter am 19. Oktober die beiden Klima-Radler Daniele und Claudio in eben unserer Radlhauptstadt empfangen, die anlässlich der Veröffentlichung des fünften Weltklimaberichtes am 31. Oktober, von Venedig nach Kopenhagen radln.
1500 Kilometer, über die Alpen und einmal längs durch Deutschland. Ihr Ziel ist es entlang der Strecke Aufmerksamkeit auf den IPCC Bericht zu lenken, sowie gleichzeitig ein Zeichen für die Verbindung Europas zu setzten.

 

Um München alle Ehre zu machen, wird dazu am 19. Oktober die erste „Quadruple-R“ der Welt veranstaltet. Eine Radl Ralley der etwas anderen Art. Wie geht’s?

Um 14:45 Uhr treffen sie sich am Königsplatz und gegen 15:00 Uhr geht’s los. Während der Radl- Rally werden Claudio und Daniele an einem noch geheimen Ort empfangen und gemeinsam an einen geheimen Ort begleitet an welchem dann exquisite Radl-Fanmeilen (Free Hugs für Radler / Laola Wellen etc.) veranstaltet wird. Gegen 17 Uhr endet die Radl-Rally an einem geheimen Ort, an dem Daniele und Claudio noch etwas vorbereitet haben!

Mit Sicherheit ne Menge Spass für nen guten Zweck – also backma’s!

Konkret: 
Wann? 19. Oktober 2014, Treffpunkt um 14:45 Uhr! Wo? Königsplatz an der Treppe zur Glyptothek. Start: etwa 15:00 Uhr.
Ende: 17:00 Uhr.

Hier geht’s zum Event: RadlRalley
Alles zu Claudios und Danieles Tour in ihrem Video und auf ihrer Website:
 www.ridewithus.eu.

Radl-Fanmeile: Video:

 

 

„A global Joy“ – Auf den Straßen von Europa

Auf seinem  „Musikalischen Roadtrip“, den er vor einigen Tagen schon angetreten hat,  wird der 27-Jährige Filmemacher von Produzent Max Plettau begleitet. Beide wissen überhaupt nicht, was sie erwartet, vertrauen aber auf das engmaschige Netz, das die Straßenmusiker oft haben und ihnen diese bunte Szene näherbringen soll.

Lediglich einen Termin haben die Dokumentarfilmer vorab ausgemacht – den mit dem mittlerweile zur Berühmtheit avancierten LA Gyraf in Paris, der als eine Art One-Man Band im Giraffenkostüm auftritt. Ansonsten verlassen sie sich auf die Tipps der Leute vor Ort, oder auf Hinweise von hiesigen Facebookfans.

Denn das Projekt hat auch ein interaktive Komponente, da die Facebookfans von „A Global Joy“ immer Tipps zu den unterschiedlichen Orten abgeben können. Falls ihr also irgendwelche abgefahrenen Musiker in Barcelona, Paris oder sonst wo gesehen habt, oder evtl. sogar kennt, freut sich das junge Filmteam über eure Tipps. Dabei geht es keineswegs um die musikalische Qualität der unterschiedlichen Musiker, sondern vielmehr um die Kreativität, die Ausgefallenheit der Musiker.

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Bruno, selbst begeisterter Musiker, in verschiedenen Genres zuhause, hatte die Idee schon seit längerem und war überglücklich, als die Bayerische Filmförderung ihre Förderung zusagte. Auch der Uni-Radiosender M 94.5 ist als Supporter mit an Board und wird sicher auch die geplante CD, die während der Reise entstehen soll, bewerben. Die Erlöse aus dem Abverkauf sollen in gemeinnütziges Projekt, wie  beispielsweise „Music for Kids“ fließen. Die Reise mit ihrem vollbepackten blauen Van ist in mehrere Touren geplant. So ging es am 14.9. von  München in Richtung Würzburg zu einem Musikfestival los. Die weiteren, grob geplanten Stationen sind dann Paris, Spanien und Italien. Die genauen Orte sind noch ungewiss, was das ganze Projekt so spannend macht. Nach dieser auf zwei Wochen geplanten Tour, rücken sie dann im Oktober Richtung Osteuropa aus, um u.a. die bunte Prager und Belgrader Musikszene zu portraitieren. Wir sind gespannt und freuen uns jetzt schon auf den Film.

Hier seht ihr die grobgeplante Route und den Facebookauftritt von „A Global Joy“

Route:

Im Zeitraum 14.9.14 beginnt die Reise nach Südeuropa –

14.9.- München – Würzburg (Stramu Festival)
15.9. Würzburg – Frankreich
19.9. Frankreich – Spanien
25.9. Spanien – Italien
29.9. Italien – München

Impressionen von der Tour

Neuer Raum für Kunst und Kultur in München

Das urbane Großprojekt „Kreativquartier“ bietet auf der Fläche der ehemaligen Luitpoldkaserne und den angrenzenden Gebieten in der Nähe des Leonrodplatzes neben Wohnraum (900 Wohnungen) mit Schul- und Hochschuleinrichtungen auf dem 20 Hektar großen Gelände, auch jede Menge Platz für Kunst und Kultur.
So sind für die nächsten Wochen und Monate viele kulturelle Veranstaltungen und Aktionen geplant.
Mit von der Partie ist die UNDER (DE) CONSTRUCTION  Ausstellung und das fast schon totgeglaubte Import Export.

Aber Totgeglaubte….

 

IMPORT EXPORT IS BACK

So wurden die Macher des Import Exports, die lange in der Goethestraße 30 gastierten, „überraschenderweise“ für eine „Kultur-Kantine“ berufen. Zunächst, wieder mal temporär (12.09. bis zum 18.10.), im Rahmen des Projektes UNDER (DE) CONSTRUCTION der Stiftung Federkiel, bespielen sie die „Import Export Kantine“ im Kreativquartier an der Dachauerstrasse mit unterschiedlichen Konzerten, Ausstellungen, Diskussionsrunden und anderen Kunst- und Kulturaktionen in alter Import Export Manier.

Zudem wird auch regelmäßig zusammen gekocht, gequatscht und getrunken. Für das Projekt beziehen sie momentan das Gelände der ehemaligen Straßenbeleuchtung auf welchem dann am Freitag, den 12.09. die Eröffnungsfeier stattfindet und ein „multifunktionales, soziokulturelles Miteinander“ entstehen soll.

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Hier seht ihr einige, der geplanten Veranstaltungen vom Import Export: Veranstaltungskalender 

UNDER(DE)CONSTRUCTION–„eine künstlerische, architektonische und soziale Metamorphose“

Das  ganze Areal an der Dachauerstrasse wird in vier Bereiche eingeteilt, die zwar unabhängig voneinander entstehen, aber de facto eine Einheit ergeben sollen. So sind unterschiedliche Projekte auf dem Gelände geplant. Die vier untergliederten Bereiche heißen „Kreativpark“, „Kreativplattform“, „Kreativfeld“ und „Kreativlabor“ und sollen verschiedene Funktionen einnehmen.

Der hauptsächlich kulturelle Bereich, auf dem unter anderem auch die Import Export-Kantine ansässig sein wird, ist das „Kreativlabor“. Bis jedoch die alten Industriegebäude final abgerissen werden und Kultur-  und auch Wohnraum geschaffen wird, findet dort zwischenzeitlich die Ausstellung UNDER (DE) CONSTRUCTION statt.

Das von der Stiftung Federkiel initiierte große Ausstellungsprojekt findet vom 12. Sept. – 18. Okt statt und untergliedert sich wiederum in vier Kernbereiche:

1. Ausstellung
2. Kunstvermittlung
3. Workshops und Diskussionen zur Revitalisierung des urbanen Raums
4. Dokumentation/ Forschung.

Dabei werden internationale Künstler, wie The Chapuisat Brothers (CH), Nicolás Combarro (ESP), Jonas Etter (CH), Hisae Ikenaga (MEX), Florian Lechner (DE), Michael Schrattenthaler (AUT) und viele andere sich mit dem Thema Baustruktur, Transformation und Dekonstruktion unter der kuratorischen Leitung von Laura Sánchez Serrano auseinandersetzen.

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Eine Filmreihe in Kooperation mit der HFF zum Thema Konstruktion / Dekonstruktion, sind ebenso in Planung, wie Workshops zum Thema grüner Infrastruktur auf dem Kreativquartier –  unter der Obhut von Professor Giacomo Pirazzoli vom Florentiner Institut GreenUP.

TIMELINE IM ÜBERBLICK:

12. September – 18. Oktober 2014: UNDER (DE)CONSTRUCTION
mit The 
Chapuisat Brothers, Nicolás Combarro, Jonas Etter, Hisae Ikenaga, 
Folke Köbberling, Florian Lechner, 
Boris Maximowitz und Michael Schrattenthaler
Kuration: Laura Sánchez Serrano

12. September: Eröffnung der Ausstellung UNDER (DE)CONSTRUCTION
in den verlassenen Räumen der ehemaligen Luitpoldkaserne mit besonderem Veranstaltungsprogramm

23. August 2014, 11-17 Uhr: Stiftung Federkiel, Import Export und Halle 6 laden ein: zum großen SUBBOTNIK mit GRILLEN im Kreativquartier

22. Juli 2014, 14-18 Uhr: Workshop zur Kunstvermittlung
in den Räumen der Halle 6 auf dem Kreativquartier

18. Juli 2014, 18 Uhr: Urbane Transformation – Von der (Un-)Möglichkeit ein Stadtquartier zu planen, Abendveranstaltung am Lehrstuhl für Raumentwicklung der TU München

20. Mai 2014, 20 Uhr: Kreative Stadt – Mehr als ein Mythos? 
Alexander Gutzmer im Gespräch mit Geraldine Knudson, Thomas Girst und Urs Kumberger, Salon Luitpold

15. & 16. Mai 2014: Interims – Räume auf Zeit ist das erste öffentliche Kolloquium der PLATFORM zum Thema Leerstand und Zwischennutzung in München.

Mehr Infos auch hier:
Facebookseite von Under(de)Construction

Photo credits: Robert Hofer, Florian Lechner / VG Bild-Kunst, Nicolás Combarro, Paco Gómez/ nophoto

Der blaue Vogel fängt den Wurm

Die Künstlergruppe „Der blaue Vogel“ setzt sich aus den drei Münchener Street Art Künstlern „SANZ“, „KULT“ und „ZWIST“ zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben die klassischen Beschränkungen des Genres hinter sich zu lassen und über diverse künstlerische Einzelprojekte eine kontinuierliche Geschichte zu erzählen.

Hauptakteur dieser Geschichte soll selbstverständlich besagter Vogel sein. Er wird aus einem Käfig freigelassen, setzt sich auf Schornsteinen nieder, wird in Seifenblasen eingeschlossen oder rupft in überdimensionaler Größe eine Weihnachtsgans. Sogar gegen einen Riesenkraken habe er schon gekämpft, habe einen Wal geritten und sei U-Boot gefahren.

Die drei Künstler arbeiten vorrangig mit Fassadenfarbe und Sprühdosen auf Betonwänden um ihre Geschichte zu erzählen. Je nach Motiv, Untergrund und Bedarf kommen jedoch auch Pappe, Klebeband, Folie oder Holz hinzu. Die Ideen für einzelne Episoden der Geschichte kommen häufig spontan im kreativen Prozess zustande – so sollen die direkte Umgebung des Kunstwerkes, aktuelle Gegebenheiten sowie weitere beteiligte Künstler mit einbezogen werden. Lediglich bei größeren Projekten oder Veranstaltungen gibt es eine grobe Skizze, die dann vor Ort mit Details ausgeschmückt wird.

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In den vergangenen zwei Jahren wurden deutschlandweit bereits etliche Ausstellungs- und Fassadenprojekte verwirklicht – so ist der blaue Vogel unter anderem in München, Berlin, Augsburg, Cottbus oder Jena zu sehen gewesen. Hinzu kamen Projekte im Ausland wie Österreich, Kroatien, Slowenien und der Türkei.

Wie die Geschichte weitergeht kann man hier verfolgen: www.blauervogel.tumblr.com

Kunst- und Literaturwettbewerb |Deine Isar – deine Stadt

„Panta Rhei“, also ‚alles fließt‘, soll der griechische Philosoph Heraklit gesagt haben. Wenn sich aber alles ständig verändert und diese Veränderung das einzig wirklich konstante in der Welt ist, warum sollte man dann nicht selbst zur Tat schreiten und versuchen, die Entwicklung unserer Umwelt selbst positiv zu beeinflussen?
Gerade in einer Stadt wie München, in der alles entwickelt scheint und die Gestaltungsmöglichkeiten besonders für junge Menschen begrenzt sind, bedarf es jedoch meist großer Anstrengung einen positiven Einfluss auf unsere Umgebung zu nehmen.

Große Anstrengung? Diesmal nicht! Wir bieten euch einen Raum zum kreativ sein, einen Platz, den ihr mitgestalten könnt – mitten in München. Wir suchen junge Münchner Künstler/-innen, Photographen/-innen, Poetry-Slammer/-innen, Sänger/-innen, Performer/-innen und Literaten/-innen, die Lust auf Veränderung haben und ihre Werke an einem besonderen Platz in München zeigen wollen, den sie aktiv mitgestalten können. Das Linoleum-Club-Team wählt die besten Einsendungen aus, die dann von Euch am 20.9.2014 am „Isarbalkon“ gezeigt oder vorgetragen werden.

DIE FAKTEN:
Was: Wettbewerb zum Thema „Deine Isar – deine Stadt“; jede Art der Literatur und bildender Kunst ist willkommen. Schickt dem Linoleumclub gerne bis zu fünf Bilder. Texte sollten eine Vorlesezeit von zehn Minuten nicht überschreiten
Einsendeschluss: 01.09.2014
Einsenden an: linoleumclub@googlemail.com (in der E-Mail müssen euer Name, der Titel eures Beitrags und euer Alter angegeben sein)
Technisches: Bitte beachtet, dass kein technisches Equipment, wie Verstärker, Mikrophone etc., benutzt werden kann.
Voraussetzungen: Ihr seid zwischen 14 und 26 Jahre alt und wohnt im Raum München

DIE VERANSTALTER:
„Die Aktion! Jugendbeteiligung München “ – mehr unter: http://www.die-aktion-muenchen.de
Der Linoleum-Club in der Rupprechtstr. 29 in München-Neuhausen ist ein Ausstellungsraum für junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum München. Träger ist der Kreisjugendring München.

Kunst- und Literaturwettbewerb für junge Kreative
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Einsendeschluss: 01.09.2014
Ausstellung: 20.09.2014 am Isarbalkon

Re-Act! Harry Klein goes Museum

Was passiert, wenn man junge Video- und Lichtkünstler auf Alte Meister loslässt? Mehrere VJs, bekannt aus dem Harry Klein, zeigen bei der Veranstaltungsreihe „Re-Act!“ genau das. Mit Projektoren, Beamern und Co. wird das Bildmaterial von aktuellen Ausstellungen der Kunsthalle München, mit den eigenen Interpretationen und Ideen überzogen.

Es geht dabei nicht darum , nur eine Party an einem ungewöhnlichen Ort zu zelebrieren. Vielmehr ist dies ein ernsthafter Versuch eine Kunstausstellung neu erlebbar zu machen und so die Kunst der renommierten Maler und Künstler in neue Kontexte zu setzen.

Nach der Maxime „Techno trifft auf Rokoko, Barock, Pop Art oder Moderne“ werden Visuals auf Ornamente und Figuren, Alte Meister auf junge Künstler projeziert.

Zu sehen ist das Ganze in gewissen Abständen im Foyer der Kunsthalle. Um dem Motto Harry Klein goes Kunsthalle gerecht zu werden, darf die Musik nicht fehlen. Harry Klein Djs bringen den nötigen Bass mit und das Foyer in dem normalerweise Kaffee und Kuchen verkauft wird, verwandelt sich in eine Tanzfläche.

Tanzen und Trinken erwünscht. Die Kunsthalle wäre kein Museum, wenn es nicht auch eine Führung durch die Ausstellung geben würde, die ist nämlich ausnahmsweise exklusiv bis 23 Uhr geöffnet. Studierende der Akademie der bildenden Künste München aus u.a. der Klasse Anke Doberauer, sowie auch Künstler und junge Leute, die sich gesellschaftlich engagieren, übernehmen das als Special Guides.

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Kunsthalle und Harry Klein tun sich zusammen, um Kunst neu erlebbar zu machen

Das Harry Klein ist eine Institution im Münchener Nachtleben. Besonders ist hier das multidimensionale Erlebnis von Musik, Visuals und Raum. Die besondere verwinkelte Architektur, die gute Anlage und das meist ziemlich gute line up machen das „Harry“ zu einem echten Schmankerl in der Münchner Clubszene.

Die Kunsthalle München ist ein renommiertes Ausstellungshaus das seit 30 Jahren Kunst der Frühzeit bis zur Gegenwart mit hohem qualitativen Anspruch zeigt. Anlässlich einer ‚Klassiker-Ausstellung’ mit Werken von Rembrandt über Tizian bis Bellotto öffnet die Kunsthalle ihre Pforten für Kreative und Interessierte aus der Münchner Kunst- und Kulturszene.

Techno trifft auf Malerei, Visuals auf Leinwand.

Party- und Ausstellungseintritt inkl. Aftershow im Harry Klein: € 9
Karten im Vorverkauf erhältlich über www.harrykleinclub.de, an den Kassen der Veranstalter sowie an der Abendkasse.
Einlass ab 18 Jahren!

Aktuelle Re-Act Veranstaltungen

Do, 07.05.: Keith Haring „Gegen den Strich“

Stark von Street Art beeinflusst, machte Haring Kunst für alle: Jahrelang malte er (illegal) in der New Yorker Subway, machte Performances, arbeitete im öffentlichen Raum, schuf Videoarbeiten und organisierte legendäre Partys und Happenings: Seine Kunst war nie elitär, immer bunt, direkt und kritisch. Musikalisch wird das Event begleitet von ALKALINO  und MELLOWFLEX. Als visual Artist ist diesmal AUTOPILOT am Start.

Bis 24:00 in der Kunsthalle. Eintritt € 9 inklusive Aftershow-Party im Harry Klein

Mehr zum Event, den Künstlern und dem Ablauf hier -> Harry Klein Meets Kunsthalle – Gegen den Strich
Event auf Facebook -> https://www.facebook.com/events/1619641544922999/
Tickets: www.harrykleinclub.de/ticketshop

Weitere Termine für 2015!

Nachdem Erfolg der ersten Begegnung von Techno mit Malerei, sind schon weitere Termine für 2015 geplant! Wir freuen uns sehr darüber und halten auch auf dem Laufenden, wenn es wieder heißt „Harry Klein goes museum!“.

Hier schon mal die Daten zum Vormerken:
Do, 05.11.: Jean Paul Gaultier

Wohin nach einer durchzechten Nacht?

Und wenn man dann mal eine komplette Nacht durchgezaubert hat und auch oft durchgezecht hat, die letzte Kneipe und auch der letzte Club zugemacht hat, stellt sich oft die Frage: Und nu? Noch in den 80ern oder 90ern war das in München leicht beantwortet. So ziemlich alle Lokalitäten schlossen um 4 Uhr morgens und danach traf sich die Feiergemeinde traditionell in der Schmalznudel/Café Frischhut.

Hier wurden dann noch Grundlagen mit Auszog’nen, Dampfnudeln und Kaffee geschaffen, bevor man nach Hause wankte, um seinen Rausch endgültig auszuschlafen.

Und heute? Naja, abgesehen davon, dass man die Nacht heute in unendliche Längen ziehen kann und auch mühelos gleich zwei oder mehrere Nächte hintereinander Beschäftigung findet, kommt auch der heutige Feierwütige irgendwann an einen Punkt, der Pause verlangt. Man kann natürlich immer noch in die Schmalznudel gehen, aber es gibt auch andere Möglichkeiten den Kopf zu lüften und den Zauber der Nacht oder Nächte abzustreifen.

Eine Möglichkeit sind Münchens Frühstückscafés: der Gasthof zum Kloster, das Café im Hinterhof, das Café Hüller, das Café Fräulein, das Maria, das Pain Quotidien (bisschen teuer aber dafür extrem tolerantes Personal) oder etliche andere, die mit leckerem Essen und guten Heissgetränken den müden Körper wieder aufpeppeln. Für jeden Suppenkaspar empfiehlt sich das Sushi Sano mit seinen hervorragenden Suppen oder gleich ganz scharf ins Manam „frühstücken“ gehen. „Abe nu bi neu“.

Je nach Uhrzeit und Tag stünde auch ein Weißwurstfrühstück mit einem schönen Konterbier auf dem Viktualienmarkt zur Auswahl. Im Sommer kann man sich ins Maria Einsiedel begeben und im eiskalten Fluss die Lebensgeister wieder munter machen. Auch der Eisbach im Englischen Garten bietet sich dafür an. Nimmt man sich etwas mehr Zeit und zieht eine Rundumerneuerung vor, ist die Tergernseer Seesauna DIE Adresse. Und für die Romantischen lässt sich der Sonnenaufgang ganz wunderbar am Olympiaberg bewundern. Sollte man erst zum Sonnenuntergang aus dem Club oder der After Hour fallen, sei der Friedensengel empfohlen. Hier findet man definitiv einen der schönsten Sonnenuntergänge der Stadt.

Die Qual der Wahl um wieder klar zu kommen haben wir heute jedenfalls den Achtzigern und Neunzigern voraus!

Für die- oder denjenigen, den der Kater in die Knie bzw. nach Hause zwingt, haben wir hier die besten Katerrezepte: Was hilft gegen den Monsterkater?

Ein perfekter Sommertag in München

Sollte ich meinen perfekten Sommertag beschreiben, wäre es ein Samstag. Denn am Samstag kann man den Tag wunderbar mit einem Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt beginnen. Dazu sollte man unbedingt in die berühmte Metzgermeile gehen und sich dort mit der Münchner Spezialität eindecken. Auch hier gehen die Meinungen auseinander, doch mein Favorit ist immer noch der Schlagbauer. Dann schnell noch zum Karnoll, der besten Brez’n-Adresse Münchens und auf dem Rückweg noch einen frischen Saft auf die Hand. Da man ein Weißwurstfrühstück selbstverständlich vor 12 Uhr ansetzten sollte, sind zu dieser Zeit auch noch genügend Plätze im Biergarten auf dem Victus frei.

Einer besetzt einen Tisch, der andere holt das obligatorische Weißbier. Neben der zentralen Lage bietet der Biergarten nämlich auch ein perfektes Plätzchen, um Münchner G’schichtn live mitzuerleben und zu hören. Wer’s noch nicht probiert hat sollte unbedingt mal eine Weile den Gesprächen lauschen.

Weißwurst führt bekanntlicherweise fast immer zum „Fresskoma“ und um trotzdem noch den Tag voll mitzunehmen, geht’s ab aufs Rad und gemütlich in die Isarauen. Dort auf dem Kiesbett sonnend kann man das Frühstück dann bestmöglich verdauen. Das Wasser ist eigentlich immer eiskalt und perfekt, um sich vor einem Sonnenstich zu retten. Und zwischendrin kann man sich außerdem mit Eis, gekühlten Bier und anderen Leckereien an den diversen Isarkiosken oder Kleinstbiergärten wie Flaucher oder dem Mini Hofbräuhaus eindecken. Zur allgemeinen Belustigung fahren in regelmäßigen Abständen die Schlauchboote mit lustigen Trunkenbolden vorbei – Entertainment ist also auch garantiert.

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Wo man sich an die Isar legt ist Geschmackssache. Sehen und Gesehen werden geht nur an der Fraunhoferbrücke und flussaufwärts, nackt baden dann besser noch ein bisschen weiter flussaufwärts am Flauchersteg. Buntes Kindertreiben ist eher an der Thalkirchner Brücke anzutreffen und für ein bisschen Ruhe würde ich den Radausflug auf außerhalb des Rings ausdehnen. Wie auch immer – Sonne tanken gehört freilich zu einem perfekten Sommertag.

Nachmittags würde ich mich dann mit Freunden etwas zentraler verabreden, den Grill anwerfen und ein ausgedehntes Abendessen genießen. Da ja Samstag ist, braucht es keine Vorbereitung. Kann man alles noch im Supermarkt besorgen. Und wenn die Sonne dann spektakulär in die Isar versunken ist, würde ich mich mit der Grillgesellschaft noch in den Biergarten am Wiener Platz bewegen und diesen perfekten Tag ausklingen lassen.

Freiluftkino und Nachtbiergarten im Viehhof

Zum Viehhof-Kino gehört ein großer Nachtbiergarten, der sieben Tage die Woche bis 1.00 Uhr geöffnet hat. Die lockere Atmosphäre zieht gleichermaßen Studenten, Kreative, Familien und die Viertelnachbarschaft an. Tagsüber füllt sich der Viehhof mit Kindern, die sich dann an Bierkastentürmen oder dem Kindergemüsegarten ausprobieren und auf dem selbstgebauten Fußballfeld herumfetzen. Und nachts? Großes Kino: Auf 16×8 Meter genießt man hier in Garten- oder Liegestühlen ausgewählte Kinofilme. Stories wie Nebraska, Boyhood oder Grand Budapest Hotel füllen die Leinwand an der alten Stallungsmauer. Respekt verdienen auch die Kultur-Veranstaltungen: Zeitgenössische Videokunst, Nachtflohmarkt, Kabarett und Kurzfilme junger Regisseure füllen die Abendstunden.

Immer mittwochs gibt’s die bayerische Seriennacht. Alles was im Schlachthofviertel Rang und Namen hat trifft sich dann, um Ruth Drexel, Ottfried Fischer und Co in ihren Paraderollen zu bewundern. Im Viehhof-Kino ist es staubig und wild. Hier mischen sich sommerliche Freiheitsgefühle mit melancholischen Erinnerungen an ein Viertel, in dem Freundschaft und Zusammenhalt mehr zählten, als Autos und Aperol Spritz. Wer sich auf ein München ohne Stress und Status einlassen will, ist hier genau richtig.

Umgangston: Zotig-humorvoll-herzlich
Atmosphäre: Bayerisch-großstädtisch
Gefühl: Sommer für immer

Aktuelles Kinoprogramm: Viehhof-Kino-Programm
Samstag, den 16.08. findet übrigens der einzigartige Krims &Krams-Flohmarkt statt. Mehr dazu hier. Krims & Krams auf dem Viehhof

Location:

Alle Infos kurz und knapp:

Veranstaltungsort: Eingang Gelände der alten Großviehhalle , 80337 München
Veranstaltungszeitraum und Öffnungszeiten: 11. Juni bis 31. August 2014 Freiluft-Kino Filmvorführungen jeweils Mittwoch bis Sonntag (Montag und Dienstag sind Ersatzspieltage bzw. Überraschungstage. Falls ein Film ausgefallen ist, wird er hier nachgeholt)

Abendkasse Kino: 20:00 Uhr
Einlass Kino: 20:30 Uhr, Filmstart ab Sonnenuntergang
Kino-Kosten:  9,00 € (normal) und 7,00 € (ermäßigt) | der Eintritt zum Nachtbiergarten sowie den Familientagen ist kostenlos.
Nachtbiergarten : Täglich geöffnet Mo-Do 18 – 01 Uhr | Fr 16 – 01 Uhr | Sa-So 14 – 01 Uhr
Kunst im Viehhof: Videokunst, Nachwuchsfilme, Kleinkunst, Kunstausstellungen
Live-Musik: von Bands aus München und Umgebung auf der Bühne im Nachtbiergarten Familientage: jeweils an den Wochenenden, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Live-Musik, Hüpfburg, Planschbecken, Karussell, Nostalgie-Eisenbahn etc.

Weitere Infos dazu auf der Viehof-Website: www.viehhof-kino.de

Impressionen zum Viehhof

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Die Kunstnomaden Münchens

Es entstand ein kunterbunter Lebens- und Schaffensraum für Kreative aus ganz Europa. Im Laufe der Zeit wurde die Domagkstrasse dauerhaft übernommen und zur kreativen Zone inmitten des manchmal etwas unbunten Münchens. Jährliche Sommerfeste verzauberten die Besucher und ließen Sie einen Abend lang eine andere Welt entdecken. Alle Kasernen waren offen und neben dem riesigen Garten konnte man in ein Labyrinth aus Ateliers, Gemeinschaftsküchen und Proberäume abtauchen. Das gesamte Gelände war von Kunst durchwirkt. Neben den legendären Sommerfesten öffneten die Künstler der Domagkstrasse ihre Ateliers jeden dritten Sonntag im Monat und waren eine beliebte Anlaufstelle für die Kunstbegeisterten Münchens.

Bis die Domagkstrasse 2011 geschlossen wurde. Grund dafür war das marode Kanalsystem der alten Kaserne. Es ging ein Aufschrei durch die Münchner Kunstszene nachdem klar wurde, dass die meisten der damaligen Bewohner ihre günstigen Ateliers verlieren sollten. Zwei Häuser sind noch übrig, grundsaniert und um einiges teurer als die vorherigen Ateliers.

Die Stadt schrieb zwar Stipendien aus und ermunterte die ehemaligen Bewohner sich zu bewerben, aber der alte Geist war unwiederbringlich verloren und die Kolonie zerstoben. Nur ein kleiner Teil der Domagkbewohner fand dann doch noch einen Unterschlupf in einem leerstehenden Haus der Stadtwerke in der Blumenstrasse 25. Wieder zur Zwischennutzung aber diesmal mitten in der Stadt.

Auch hier war der Vermieter die Stadt München, die den Künstlern, bis zur Veräußerung Hauses an einen Gesamtkäufer, freien Lauf ließ. Sieben Jahre bildete sich mitten in der Stadt die kleine Schwester der Domagkstrasse. Die Blumenstrasse hatte zwei Clubs vorzuweisen, ein Wohnzimmerkino und Ateliers mit Alpenblick. Auch hier wieder ein buntes Treiben mit lebhaften Austausch. Auch hier zeitlich begrenzt.

Nun geht die Suche von Neuem los. Und vielleicht sind die Münchener Künstler dazu bestimmt ein Nomadenleben zu führen. Aber sie geben nicht auf nach neuen Möglichkeiten zu suchen – man munkelt das Gelände beim Pathos könnte neuen Raum für die mobile Kunstszene Münchens bieten….

Aktuelles zu den Domagkstrassen-Ateliers findet ihr auch hier: http://www.domagkateliers.de/

 

  Video

 

Theater Mal Anders: Sommertheater mitten im E-Garten

Da klassische Stücke oft kein großes aufwendiges Bühnenbild benötigen, eignet sich die „spartanische“ Grünfläche im E-Garten hervorragend. Auf der Fläche des Amphitheaters versammeln sich so Theater- und Freiluftbegeisterte Münchener und genießen schöne Sommerabende mit Theater und häufig auch mit einem mitgebrachten Picknick. Bei schlechtem Wetter wird seit 2001 in die denkmalgeschützte Mohr-Villa in Freimann ausgewichen. Warme Kleidung wird aber immer empfohlen, da es Nachts schon etwas kälter werden kann. Unterstützt / finanziert wird das Sommertheater von einer Stiftung und einem Förderverein und teilweise auch vom Abverkauf von Mitschnitten.

Freilichttheater 2014 „Der Sturm“ von Shakespeare

Das Münchner Sommertheater geht nun in das letzte Sommerwochenende mit seiner Inszenierung „Der Sturm“ von William Shakespeare. Das Finale des klassischen Stückes – unter der Regie von Ulrike Dissmann, ist noch von Donnerstag bis Samstag, jeweils um 21 Uhr im Nordteil des E-Gartens, versteckt unter Bäumen im Amphitheater zu sehen.

Amphitheater-Muenchen

Der Eintritt ist wie immer frei und es wird empfohlen rechtzeitig da zu sein und warme Jacken, Sitzkissen und was zum Essen mitzubringen. Falls das Wetter nicht mitspielen sollte, wird das Stück in die Mohr Villa verlegt. Solltet ihr bzgl. des Wetters unschlüssig sein, könnt ihr unter folgender Nummer abklären wo „der Sturm“ stattfindet: Wetterhotline: 0160 / 67 98 053

An dieser Stelle sei aber noch darauf hingewiesen, dass auch Herbst Inszenierungen stattfinden (18./19./20. • 25./26./27. September 2014 ), welche jedoch in der Mohr Villa gastieren:

Hier ein paar Impressionen zum Sommertheater der letzten Jahre

Ort(e): Amphitheater im Englischen Garten: Nähe Isarstauwehr | U6 Alte Heide | Bus 187 – Rümelinstraße -> den Schilder folgen

Webseite: Sommertheater im Englischen Garten

 

Munich Rolling Rebels

„Geht tief!“ schreien sich die Frauen und Männer beim Training zu. „Jammer kommt! Sie ist außen!“ Dreimal die Woche wird auf Rollschuhen trainiert. 2 x 4 Rollen. Hockeyhelm, Mundschutz, Knie-, Ellbogen- und Handgelenksschoner. Und jede Menge Schweiß. „Roller Derby“ erobert Europa und ist längst ein Begriff in München. Die „Munich Rolling Rebels“ stellen sich vor.

„Roller Derby“ ist ein Vollkontaktsport aus Amerika. Dabei fahren zwei Teams auf einer ovalen Bahn gegeneinander auf Rollschuhen. Ziel ist es, so viele Punkte wie irgend möglich zu sammeln. Die Punktesammlerin (mit einem Stern auf dem Helm) muss die vier gegnerischen „Blocker“ überholen. Für jede überholte Gegnerin bekommt sie einen Punkt. Die Blocker dürfen sie daran hindern, in dem sie ihr im Weg stehen, sie zu Boden oder aus der Bahn blocken. Dabei ist der Kontakt nur mit Schultern und Hüfte erlaubt.
Während man die gegnerische Punktesammlerin, „Jammerin“ genannt, abwehrt, muss man seine eigene Punktesammlerin auch durch das Gewühl bringen. Offensive und Defensive gleichzeitig. Strategie, Schnelligkeit und Kraft sind gefragt. Prügeleien, an den Haaren ziehen, Tritte, etc sind verboten und werden von den Schiedsrichtern mit mindestens 30 Sekunden in der Strafbox geahndet. Trotzdem ist und bleibt der Sport ein harter und auch schneller Wettkampf.

Es gibt in Deutschland etwa vierzig Teams mit mehr oder weniger Erfahrung. Tendenz steigend. Der Sport breitet sich aus. Was in Amerika längst ein Begriff ist, zählt in Europa noch zur Randsportart. Doch längst gibt es auch europäische Wettkämpfe, sowie eine deutsche Meisterschaft. Die „Munich Rolling Rebels“ stellten sich schon den Rollergirls aus Teneriffa und Liverpool. Auch bei der deutschen Meisterschaft waren sie dabei.

Doch während es in anderen Sportarten zu wahren Feindschaften zwischen Teams oder Fans kommt, bleibt es beim Roller Derby freundschaftlich. Nach jedem Spiel wird zusammen mit den Gegnern gefeiert. Es entstehen jahrelange Freundschaften, man übernachtet beieinander. Die Roller Derby-Gemeinschaft ist tolerant. Bunte Haare, Tattoos, klein und groß, Mann und Frau, Sexualität oder Religion, all das spielt keine Rolle. Die Liebe zum Sport steht im Vordergrund. Jeder darf sein wie er möchte. Auf dem Spielfeld zählt nur das Team.

„Wichtig ist mir der Zusammenhalt!“ erklärt Anna Henneke, die sich auf dem Spielfeld „Bloodfest at Tiffany’s nennt. „Ich hätte ohne diesen Sport niemals so viele taffe und tolle Leute kennen gelernt. Wir kommen aus ganz verschiedenen Berufen und Lebenssituationen zusammen, aber auf den Rollen sind wir alle gleich.“

„We are blue, we are white, we are Munich Dynamite!“ ist der Schlachtruf der Münchner Truppe. Gegründet haben sich die „Munich Rolling Rebels“ im Früjahr 2011. Mittlerweile gehören sie zur Rollsportabteilung des TSV 1860 und zählen etwa 50 Mitglieder, stetig wachsend. Etwa alle zwei Monate gibt es ein öffentliches Spiel in der Sporthalle in Allach. Die Rebels freuen sich nicht nur über Zuschauer sondern auch über Menschen, die mithelfen und mitskaten wollen. Es ist ein Frauenteam, aber es werden auch immer Schiedsrichter und Helfer benötigt. Außerdem können auch Männer bei ihnen mittrainieren, wenn sie sich zum Beispiel dem süddeutschen Männerteam „South German Men’s Roller Derby“ anschließen möchten. Etwa zweimal im Jahr gibt es einen Schnuppertag an dem man die Spielerinnen ausfragen und den Sport kostenlos ausprobieren kann.

Das nächste Heimspiel ist am 19.07.2014 gegen die „Meatgrinders Rollergirls Bremen“ (Sporthalle Allach, Eversbuschstraße 124, 80999 München). Ein bislang unbekannter Gegner. Doch die diesjährlich daheim ungeschlagenen „Munich Rolling Rebels“ gehen mit Selbstbewusstsein in den Wettkampf. Tickets und Infos gibt es auf ihrer Facebook-Seite oder unter www.munichrollingrebels.de

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit in den Sport „Roller Derby“ reinzuschnuppern und Teil unseres Teams zu werden. Das Ganze findet am 28.03.2015 statt. Anmeldung bitte an recruiting@munichrollingrebels.de. Per Mail bekommt ihr dann auch Uhrzeit und weitere Infos! Mehr dazu hier -> Schnuppertag 2015

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack

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Fotos © Frieder Kesch

 

„Red Carpet“ von Michael Pendry

„Red Carpet“ soll auch diesmal den Betrachter eine andere Perspektive einnehmen lassen. Ein 15 Meter langer Teppich gespickt mit etlichen Scheinwerfern und einer ohrenbetäubenden Soundkulisse bestehend aus schreienden Fotografen, Blitzlichtgewitter und Kamerageräuschen, tauchen den Besucher in die Welt der Stars. Schließt man die Augen wird man zu Brangelina und doch steht man allein in diesem Starbubble.

Michael Pendry ist bekannt dafür, die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern: „Die Motivation meiner Arbeit ist, Dinge des Alltags neu zu erleben, ihnen eine neue Dimension zu geben und vielleicht einen magischen Moment zu verleihen, der in unserem Alltag verloren gegangen ist. Manchmal auch mit einem Augenzwinkern“.

Mit „Red Carpet“ möchte Michael Pendry den Besuchern des Münchner Filmfestes, welches selbst mit einigen Stars und Sternchen glänzt, ihre „15 minutes of fame“ geben. Einen Hauch von Hollywood, einmal das Gefühl haben im Zentrum des Paparazzi-Interesses zu stehen. Einerseits – andererseits möchte er aber auch zum Nachdenken anregen über die allgegenwärtige Faszination der Prominenz.

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Nachhaltiger Striptease mit rehab republic

„Uns beschäftigt die Frage: Wie schaffen wir es, uns weiterhin an neuen Dingen zu erfreuen, ohne die Ressourcenspirale unseres Planeten immer weiter anzukurbeln, und ohne Arbeiter im globalen Süden auszubeuten?“

Eine Antwort könnte sein: Tauschen ist das neue Kaufen! Bald zeigen sich erste Interessierte.,nach und nach kommen mehr Tauscher hinzu, bis schließlich eine kleine Kleidertauschtraube auf dem Rindermarkt entsteht. Knapp vierzig junge Menschen haben sich an diesem Samstag neu eingekleidet – emissionsfrei, ohne Wasser- und Energieverbrauch, ohne schlechtes Gewissen wegen der Produktionsbedingungen und vor allem: Mit einer gehörigen Portion Spaß und vielen neuen Freunden. Seit Herbst 2012 mischt rehab republic München auf. Mit Innovativen Ideen wie dem Clubmob (ader nächste ist am 25.07. in der Milla), einer Silent Parade, Turboschnibbelparty oder Radler-Fanmeilen kommuniziert die offene Gemeinschaft konstruktive Vorschläge für eine nachhaltigere Lebensweise auf interaktive und positive Art. Denn um eine gemeinsame Aufbruchstimmung zu erzeugen müssten zuerst „der moralische Appell, der erhobene Zeigefinger und der Verzichtmodus in die Mottenkiste gelegt werden“.

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Rehab republic möchte denn auch, fern jeder Bescheidenheit „Bewusstsein wecken ohne zu drohen, aufklären ohne zu belehren, informieren ohne zu langweilen, begeistern ohne zu nerven und so möglichst viele Menschen mitnehmen auf unserer eigenen Suche nach einer zukunftsfähigen und zufriedenstellenden Lebensweise.“

Wenn Kleider tauschen am Rindermarkt inklusive neuer Klamotten und neuer Freunde dazugehört… wieso dann eigentlich nicht?

Mehr Infos zu rehab republic und deren Akionen findet ihr hier:  
rehab republic im Web
rehab republic auf Facebook

Offene Ateliers bei den Pappenheim Studios

Das Haus an der Ecke zur Blutenburgstraße hat eine lange Geschichte. Erbaut wurde es 1889/1890 von Gustav Freiherr von Schacky. Bis es 1949 zum städtischen Krankenhaus umgebaut wurde, diente es jungen Kadetten als Fortbildungsstätte. Heute ist es vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als schützenswertes Gebäude gelistet und beherbergt neben einem Kindergarten und einer Branding-Agentur die 21 Atelierräume der super+Künstler.

Auf 1000 Quadratmetern trifft Produktdesign auf Malerei, Fotografie auf Musik, Skulptur und Installation auf (Mode)Design, Bühnenbild auf Journalismus, Visuals auf Kunstgeschichte.
Am Samstag, den 7. Juni, um 14 Uhr öffnen die Künstler und Kreativen ihre Ateliers erstmals für die Öffentlichkeit und bieten Einblicke in ihre Arbeiten. Dazu gibt es Barbecue in der Gartenanlage im Hinterhof und Musik von u.a. Mockemalör und den MunichOpenMinded DJs. Um 21 Uhr  veranstalten die Designer/innen der super+Pappenheim Studios eine Modenschau und präsentieren ihre Kollektionen. Ab 22 Uhr legen die ABM Allstars und die MOM Allstars zu Visuals vom Institut für Glitchologie in ausgewählten Atelierräumen auf.

 

Die Künstler der super+Pappenheim Studios sehen ihre Ateliers dabei als Orte kreativen und interdisziplinären Austauschs. Es geht nicht darum, meisterhaft einer bestimmten Disziplin zu folgen, sondern Impulse aus den unterschiedlichsten Richtungen aufzunehmen. Das spiegelt auch die Besetzung der Räume wieder: Philipp Engelhardt und Benedikt Dichgans betreiben das „Institut für Glitchologie“, das sich als Forschungsinstitut für experimentelle Animation versteht und residieren gegenüber dem Atelier der Produktdesigner Philipp Ganter und Alexander Rehn, die Kostümbildnerin Leonie Droste fertigt ihre Modelle neben den Urban Art Künstlern Florian Nöhbauer und Leo Slawik, die Maler Christian Muscheid, Nicolet Boots, Alexandra Kuchta, Sarah Zagefka, Lara Eckert und Michal Plata arbeiten wenige Meter voneinander entfernt an ihren Kunstwerken. Alex Deubl experimentiert in seinem Atelier mit Glasinstallationen, während ein paar Räume weiter die Fotografen Markus Seer und Said Burg unweit von den Designerinnen Jessica Dettinger, Anne Steinbeis, Linda Sakallah, Suzanne Darouiche, Stephanie Kahnau und Miriam Schaaf ihre Aufnahmen entwickeln. Stylistin und Modejournalistin Elisa Gianna Gerlach konzipiert Mode-Settings neben dem Atelier des Innenarchitekten Konstantin Landuris.

Während Multimedia Artist Gabriele crossmediale Kunstkonzepte entwickelt, schreibt Rosali Wiesheu an ihrer Doktorarbeit in Kunstgeschichte. Yutie Lee und Lukas Rehm arbeiten an Musik und Kunstprojekten in einem Atelier, während Jennifer Keusgen und Raphael Krome sich in ihrem Gemeinschaftsatelier mit Fotografie und Installation auseinandersetzen. Die Ateliers sind dabei nicht als abgeschirmte Produktionsstätten zu verstehen, sondern als Laboratorien, die vom gegenseitigen Austausch leben und der Einstellung, dass Kunst mehr ist als die perfekte Ausführung einer bestimmten künstlerischen Disziplin: Kunst als spielerisch ins Werk gesetzte Kreativität und Reflexion, die ihre Impulse gerade heute aus dem Zusammenspiel unterschiedlichster Materialien und Begebenheiten generiert und sich in mannigfaltiger Ausdrucksweise verwirklicht. So gleichen die Ateliers einem kreativen Spielfeld mit einer fixen Anzahl an Spielern und einer unendlichen Kombination von Möglichkeiten.

Das super+PAPPENHEIM  OPEN STUDIO Sommerfest ist durch die Zusammenarbeit aller Aussteller entstanden und möchte nicht nur Einblicke in Atelierräume und Arbeitsweisen bieten, sondern einen Rahmen für ein Erleben von Kreativität ermöglichen.

Mehr Infos zum Event: Pappenheim und super+ Studios

Die Art Muc – Urbanart aus München

Sie wurde als ‚kleine Schwester’ der Stroke bezeichnet und findet ebenfalls auf der Praterinsel statt. Letztes Jahr war das Event zwar auf Künstler aus München und Umgebung konzentriert, jedoch ist das Konzept nicht darauf festgelegt.

Namensgeber ist das seit 2011 erscheinende Kunst- und Ausstellungsmagazin ARTMuc, das auf den Flughafenkürzel für München anspielt. Gezeigt wird aktuelle Kunst aus den Bereichen Malerei, Illustration, Fotografie, Skulptur und Performance mit dem Schwerpunkt der Urban Art.

Keine elitäre Kunstmesse

Schon bei der Stroke ging es den Machern um neue Formen einer Vermittlung zwischen Künstlern und Publikum. Das bleibt auch für die Art Muc wichtig, auch wenn man „das Rad nicht neu erfinden“ will, so Marco Schwalbe. Seine Kritik richtet sich gegen einen Kunstmarkt, der an seiner Spitze immer elitärer wird. Man glänzt mit großen Namen und hohen Preisen, fördert aber unbekannte Künstler kaum.
Dagegen ist die Art Muc eine Produzentenmesse, an der sich Talente schon für rund 300 Euro beteiligen können, eine wichtige Unterstützung, wenn staatliche und institutionelle Künstlerförderungen auslaufen. „Andere Veranstaltungen auf ähnlichem Niveau kassieren gern mal das Zehnfache“, erklärt Raiko Schwalbe. Die Gelegenheit für Besucher, mit den Künstlern zu sprechen wie auf der Art Muc, haben sie dort aber nicht. Im ehemaligen Atelierhaus ‚Haus 3’ sind sogar Einblicke in den Prozess der Kunstentstehung möglich. Künstler werden ihre Werke nicht nur präsentieren, sondern auch erstellen.

Außerdem ist eine Förderkoje für junge Künstler mit neuen ästhetischen Richtungen vorgesehen. Im Bereich ‚ArtMuc digital’ zeigt die Designerin und Videokünstlerin Betty Mü das Ende der Zweidimensionalität von Projektionen mit ihrer beeindruckenden Installation, die sich zu einer ‚visuellen Erzählung’ zusammenfügen.

Das Creative Board und der Art Muc Award

Über die zahlreichen Bewerbungen um die knapp hundert Messeplätze entschied ein Creative Board mit den Kunsthistorikerinnen Bettina Krogemann, Dörthe Bäumer,  der Mit-Gründerin und künstlerischen Leiterin der UNPAINTED media art fair  – Dr. Annette Doms, Guido Redlichdem Vorsitzenden des Förderkreises Kunstareal und dem Kunsthistoriker und Kurator M.A. Dr. phil. Elmar Zorn.

Besucherinfos

Öffungszeiten

Donnerstag, 14.05.2015 – 13:00 bis 20:00 Uhr
Freitag, 15.05.2015 – 13:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 16.05.2015 – 13:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 17.05.2015 – 13:00 bis 18:00 Uhr

Tickets

Tickets gibt es nur an der Tageskasse. Der Eintrittspreis beträgt 10 EUR. Kinder unter 16 Jahre sowie Rollstuhlfahrer haben freien Eintritt.

Weitere Infos zur ArtMuc und den Einzelkünstlern findet ihr auch hier: ArtMuc Messe Veranstaltung

Night Art in München – Nachtschicht für die Münchner Kunstszene

Erstmals ist die Veranstaltung in diesem Jahr zweigeteilt. Nachdem die Galerien des Gärtnerplatzviertels am 10.5.2014 den Anfang machten, laden nun am 22.5.2014 die Galerien Schwabings und der Maxvorstadt zu einem Kunstrundgang. 15 der 33 teilnehmenden Galerien eröffnen an diesem Abend ihre Ausstellungen während die anderen 18 Galerien dem Besucher einen verlängerten Zutritt zu ihren aktuellen Ausstellungen gewähren. Begleitet wird der Abend zusätzlich von einigen spannenden Sonderveranstaltungen. Dr. Franz Höcker hält zum Beispiel ab 19:00 in der Eres Stiftung einen Vortrag zum Thema „Megastädte schlafen nicht. Lichtsmog und die Folgen.“ Während die Galerie Michael Heufelder ab 21 Uhr Architekturfilme zum Thema „Sites and Cities“ zeigt.

In jedem Fall eine Gelegenheit sich einmal mit etwas mehr zeitlichem Spielraum anzusehen, was die Kunstszene in München derzeit so treibt.

Wir würden Euch folgende Ausstellungen empfehlen:

11.00 – 17.00 Uhr: Eres Stiftung: Megapolis. Megastädte in Kunst und Klimaforschung (Römerstr. 15)

ab 19:00 Uhr: Eres Stiftung: Vortrag zum Thema „Megastädte schlafen nicht“.

18.00-22.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung Gerry Johansson (Galerie F5,6 – Ludwigstr. 7)

18.00-22.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung Peter Halley. Der Künstler ist anwesend (Galerie Thomas Modern – Türkenstr. 16)

18.00-22.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung Le Ping Le Pong mit Tim Bennett, Andreas Chwatal, Johannes Evers, Leonhard Hurzlmeier, Paul Kranzler, Emil Nolde, Regine Petersen, Lorenz Straßl, Susanne Wagner u.a. (Galerie Jo van de Loo – Theresienstr. 48)

München, ein Urban Paradise? Kunstprojekte zur anderen Wahrnehmung von öffentlichem Raum

Über Michael Pendrys Motivation: Unser Alltag ist geprägt von sich immer wiederholenden Mustern, gleichbleibenden Abläufen und unveränderten Blickweisen und Erfahrungen. Künstler Michael Pendry hat es sich zum Ziel gesetzt, genau diese Erfahrungen grundlegend zu verändern: „Die Motivation meiner Arbeit ist, Dinge des Alltags neu zu erleben, ihnen eine neue Dimension zu geben und vielleicht einen magischen Moment zu verleihen, der in unserem Alltag verloren gegangen ist.“ Der Münchner hatte sich bereits mit vergangen Installationen wie dem „STERN DES SÜDENS“ am Windrad in Fröttmaning oder „LES CO-LOMBES…“ in der Heilig-Geist-Kirche weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

„GREEN ROOM“ und „URBAN PARADISE“

Ende Mai überrascht Michael Pendry mit zwei neuen Projekten, „URBAN PARADISE“ und „GREEN ROOM“. In Kooperation mit der Münchner Umweltorganisation Green City realisiert Michael Pendry seine neueste Arbeit.
„URBAN PARADISE“ ist ein multimedialer Palmengarten auf dem Streetlife-Festival, Münchens größtem Straßenfest. An der Kreuzung des Oskar-von-Miller-Rings mit der Ludwigstraße schafft er am 31. Mai/1. Juni sowie am 13./14. September in wenigen Stunden einen Un-Ort inmitten der Verkehrskreuzung, der den Straßendschungel in ein begehbares, grünes Paradies verwandelt.
Es soll ein neuer, magischer Ort entstehen, der die Besucher staunen lässt – ein Urwald inmitten der Großstadt. Begleitet wird der Paradiesgarten durch eine sphärische Soundkulisse sowie Licht- und Nebeleffekte, die dem Garten besonders bei Einbruch der Dunkelheit eine besondere Magie verleihen.

„Ich will mit dieser künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum zeigen, dass nichts ist, wie es scheint. Eine Installation wie eine Fata Morgana“, so Pendry.

Die temporären URBAN PARADISE-Installationen bilden die Klammer für ein weiteres Projekt, das Kunst und Nachhaltigkeit vereint. So erhält die Fußgängerunterführung unter der Ludwigstraße für etwa vier Monate eine zeitweilige Begrünung.
Der sogenannte GREEN ROOM verwandelt eine tote, urbane Fläche mit der Hilfe von Wandmoosen, Farnen und Sitzinseln in einen einladenden und nutzbaren Raum.

„Hier sollen die Grenzen zwischen Kunst und neuen Ansätzen der Verwandlung des öffentlichen Raums verschmelzen. Der Besucher soll Teil der Installation werden“, erklärt Michael Pendry seinen Ansatz.

In Zusammenarbeit mit dem Baureferat der Landeshauptstadt München entsteht so eine Kunst- und Aktionsfläche unter der Straße. Die Installation, die ab 31. Mai eröffnet wird, steht allen Interessierten bis zum zweiten Streetlife-Festival am 13./14. September offen. Green City will mit der Installation zeigen, dass eine Stadt in der die Straße einen Lebensraum für die Menschen darstellt, keine Utopie, sondern ein erstrebenswertes Ziel ist.
Mit dem Kunstprojekt wollen die Initiatoren starre Denkstrukturen aufbrechen und die Dominanz des Autos in der Innenstadt in Frage stellen.

Michael Pendrys bisherige Projekte

Michael_Pendry

Der Multimedia Künstler Michael Pendry hatte bereits bei vergangenen Projekten eindrucksvoll bewiesen, wie durch die Zusammenarbeit von Raum, Licht und Schatten neue Wahrnehmungsmuster geschaffen werden können. Große Aufmerksamkeit erlangte Michael Pendry im Jahre 2009 mit dem „STERN DES SÜDENS“. Gegenüber der Allianz Arena in Fröttmaning verwandelte er ein großes Windrad in eine riesige, auch nachts sichtbare Multimediainstallation.

Für die Installation „CLOUDS“ wurde 2012 die Münchner Schrannenhalle zum „Himmel der Bayern“. Weiße Schnüre fungierten als Projektionsfläche der vielen Assoziationen des Künstlers mit Bayern. Begleitet wurde die Installation von einer eigenen Soundcollage, für die die typische Münchner Atmosphäre akustisch eingefangen wurde.

Michael-PendryFür „LES COLOMBES…“ ließ Pendry 2000 weiße Tauben aus Papier unter der Decke des Kirchenschiffs der Heilig-Geist-Kirche in München schweben. Während der einzigartigen Installation wurden die Tauben jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit in blaues und violettes Licht gehüllt, begleitet von Nebeleffekten und einer atmosphärischen Klangkulisse. Das Projekt sorgte für großen Andrang, Abend für Abend füllte sich die Kirche mit Besuchern, die von dem Projekt gehört hatten. Der große Erfolg führt nun zu einer Neuauflage der Installation.
Für zwei Wochen um Pfingsten fliegen die Papiertauben erneut durch die Nebelschwaden der Kirche. Eines ist Pendrys Werken immer gemein: sie sollen für Menschen aller Milieus zugänglich sein.

„Besonders wichtig ist es mir, Menschen zu erreichen, die eben nicht unbedingt unsere gängigen Kulturtempel, Galerien, Museen und Theater dieser Welt besuchen.“

RED CARPET Projekt in Planung

So ist neben „URBAN PARADISE“ und „GREEN ROOM“ ein weiteres Projekt in Planung, dass einen alltäglichen öffentlichen Raum zum Kunstprojekt transformiert. In Zusammenarbeit mit dem Filmfest München plant Michael Pendry im Juli am Isartor in München die Installation „RED CARPET“, die es Normalbürgern ermöglichen soll, einen anderen Blickwinkel auf die gängige Faszination mit Stars und Sternchen zu entwickeln.

Weitere Informationen zu Michael Pendry unter:
www.pendry.de

Weitere Informationen zu Green City und dem Streetlife-Festival unter:
www.greencity.de und www.streetlife-festival.de

Weitere Informationen zum Projekt unter:
www.urban-paradise.de

Stadtführung Mal Anders – München Safaris

München ist nämlich unglaublich viel mehr als nur das kitschige Zuckergussklischee mit Frauenkirche, Dallmayer, FC Bayern und Oktoberfest. Also zeigen die Stadtführer von den München Safaris Ecken und Viertel in München, die allemal eine Entdeckungsreise wert sind. Angefangen hat es ganz bescheiden mit einer einzigen Safari, der Glockenbach-Safari. Die Initialzündung kam durch ein Buch, das Martin Arz über die Isarvorstadt geschrieben hat. Er dachte sich, „warum solle er sich das Wissen für nur eine einzige Publikation drauf schaufeln?“ Daher hat er sich entschieden, sein „neu“ erschlossenes Wissen auch live und in 3-D an Interessierte weiterzugeben.

Die Tour durch das Viertel, das sich innerhalb von nicht einmal 20 Jahren von der heruntergekommenen „No-Go-Area“ zum angesagtesten Hotspot entwickelt hat, wurde ebenso schnell wie überraschend ein Renner. Vor allem Zugezogene wollten mehr über ihre neue Heimat erfahren.

Da war dann die Nachfrage nach anderen Themen und Vierteln bald so groß, dass aus dem Ein-Mann-Unternehmen quasi zwangsweise ein Ein-Mann-Unternehmen mit Helfern werden musste. Also kamen die Maxvorstadt, Haidhausen, das Westend und ganz neu seit 2014 auch Giesing hinzu. Alle Safaris werden von Buchautoren geführt. Neben den Stadtvierteln gibt es auch spezielle Themen wie z. B. die Street-Art-Safari. Street Art? Klar, das bringt kaum jemand mit München in Verbindung. Doch das ist ganz und gar falsch! Wie lebendig und bunt die Szene in der Stadt ist, in der die deutsche Graffitibewegung Anfang der 80er Jahre überhaupt ihren Anfang genommen hatte, wird bei der Fahrradstadttour deutlich.

Weitere Themen sind der Alte Südfriedhof, die Isarbrücken und die Stadtbäche. Nur die klassische Münchner Altstadt-Tour wird nicht angeboten. Es gibt zwar eine Altstadt-Safari, aber da gibt es keine dröge Geschichte, sondern Anekdoten und jede Menge unnützes Wissen – was z.B. Dracula mit München zu tun hat, oder warum Münchner Bier eigentlich gar nicht aus München stammt oder was an Trachten bitteschön überhaupt Tradition sein soll …

Auch und gerade hier lautet das Motto: Klischees raus aus den Köpfen!

Muenchen-Safaris-Touren-Bilder

Alle Safaris und die Termine findet ihr hier: www.muenchen-safari.de oder auf der Facebook-Seite: Münchens Safari Touren Für die öffentlichen Termine wird um Voranmeldung per Mail gebeten (safari@muenchen-safari.de) oder Telefon (089-64 29 47 57). Alle Safaris können auch privat zu gesonderten Terminen gebucht werden (bitte die Anfrage an o. g. E-Mail).

Aufruf: Kunstwettbewerb zum Thema „Echo“

Die Identität eines Menschen entsteht nur in Wechselwirkung mit der Welt. All unsere Taten rufen Reaktionen bei unserem Mitmenschen und unserer Umwelt im Allgemeinen hervor, die es uns erlauben, unser eigenes Verhalten auf dieser Basis zu bewerten. Nur durch dieses Echo weiß der Mensch, wer er ist und wie andere zu ihm stehen. Der Linoleum-Club ruft junge Münchener Künstlerinnen und Künstler dazu auf, ihre Kunstwerke und Texte zum Thema „Echo“ einzusenden. Die besten Arbeiten werden im Rahmen eines Kunstfestivals am 21.06.2014 ausgestellt bzw. von den Künstlerinnen und Künstlern vorgetragen.

Mitmachen kann jede/r die/der zwischen 14 und 26 alt ist und im Raum München wohnt. Schick uns einfach ein Bild deines Kunstwerks oder deinen Text (ca. 10 Minuten Vorleselänge) bis zum 6. Juni 2014 an: linoleumclub@googlemail.com.

Über uns

Der Linoleum-Club in der Rupprechtstr. 29 in München-Neuhausen ist ein Ausstellungsraum für junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum München. Träger ist der Kreisjugendring München.