Marktstadl

Marktstadl

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Der Markt-Stadel: Zwischen Himmel und Hölle!

Der Viktualienmarkt in München ist das Herz der Stadt und der Anziehungspunkt für Einheimische, Zuagroaste und Touristen aus aller Welt. Die lieblichen Stände rund um den Liesl-Karlstadt Brunnen verzücken seit Anfang des 19. Jahrhunderts Münchens Bürger und Gäste mit hochwertigen Lebensmitteln aus aller Welt und bietet diesen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Starköche, wie Alfons Schuhbeck, kaufen hier ihre Zutaten, die Münchner Highsociety trifft sich zum Champagner- und Austernschlürfen beim Poseidon oder Fisch Witte und konservative Familien schlendern am Wochenende mit ihrer ganzen Entourage über den Markt.
Doch es gibt noch eine ganz andere Seite, nicht unweit von Münchens berühmtesten, schönsten Markt. Die Boazn der Innenstadt. Dabei die „schlimmste“ , direkt am Marktanfang – Der berüchtigte Markt-Stadl. Nur ein paar Schritte von den schicken Fischständen eröffnet sich einem eine andere Welt, wenn man die Tür zum Stadel öffnet und in das Paralleluniversum der Berufstrinker, (Ex-) Knastis und Wahnsinnigen betritt. Der Marktstadel gehört zweifelslos zu den schäbigsten Kneipen Münchens. Schon der Geruch kann einem die Tränen in die Augen treiben.

Schlägereien sind Alltag, das Publikum irre und bis unter die Decke dicht, zudem noch meistens vom Vortag unterwegs. Hier finden sich die Verlorenen wieder, wenn alle andere Läden (außer Sunshine Pub und Prince) geschlossen haben und hauen sich erst richtig einen hinter die Binde oder vor den Latz. Und das in der Münchens bester Lage!

Doch trotz all dieser Häme, muss man zugeben, dass man im Stadl eine wahnsinns Gaudi haben kann, wenn man sich ein wenig akklimatisiert hat und die „Regeln“ beachtet. Musik aus der Jukebox, „vorne M- hinten ario“ und Birgit an der Bar, die tanzenden, weinenden, lachenden und prügelnden Gäste sorgen für ein einmaliges Ambiente zwischen Melancholie und exzentrischer Freude. Spätestens, wenn man zum Rauchen vor die Tür tritt merkt man, dass Himmel und Hölle oft gar nicht weit auseinander liegen.

UPDATE: Leider hat der Marktstadl (momentan) geschlossen (Stand Nov 2015)

Klaus Palermo bei Google+ | veröffentlicht am 1. Dezember 2014
Palermo

Über Palermo

... unser seit 12 Jahren eingemünchnerte Allgäuer ist nicht nur einer der Mitbegründer von MMA, sondern auch ein gewieftes Trüffelschweinchen in Sachen Freizeit mal anders. Gut vernetzt im Münchener Nachtleben kennt er die meisten Clubs, die neuesten Bars und Restaurants der Stadt.

Eine Meinung zu “Marktstadl

  1. das marktstadl ist einfach nur kriminell ,man muss sehr gut auf sein Geld ,,,schmuck aufpassen.auch als Frau krieg man ab und zu Schläge .Die Damen Toilette wird manchmal mit einer Absteige verwechselt ..Also Vorsicht !??.

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