Wettlauf in Kisten

Wettlauf in Kisten

Jedes Jahr wieder wird die Au Schauplatz eines ganz speziellen Vergnügens für Jung und Alt. Schon Monate vorher laufen die Anmeldungen und bereiten sich die Teilnehmer intensivst vor. Denn das Seifenkistlrennen sorgt immer im April für viel Trubel und auch Aufmerksamkeit am Gebsattelberg.

Alle machen sie mit: Die Polizei mit Extrablaulicht auf dem Helm, die Grünen, die Kirchen, die Profis und die Laien. In eigens für dieses Rennen gebauten Kisten rasen sie den Berg hinunter, immer darauf bedacht, die Bestzeit zu machen.

Alle außer einem, dem geht’s ums reine Mitmachen – denn anstatt den durchschnittlichen 35 Sekunden gurkt er jedes Jahr in gemütlichen 60 Sekunden die Rennstrecke entlang. Immer nach dem Motto: „Dabei sein ist alles“.

Generell gibt es drei Durchläufe. Kategorisiert nach Alter, Gewicht und Bauweise der Seifenkisten, werden die Teilnehmer ihrer Gruppe zugeteilt. Und neben den einfallsreich bunten Kisten gibt es auch richtige Rennfahrzeuge, die Schumacher alle Ehre machen und in einem waschechten Derby gegeneinander antreten.

Und während man nach dem ersten Durchlauf noch berauscht ist, kann man sich die Zeit zum zweiten und dritten Spaß auf der Maidult nebenan kulinarisch versüßen. Wie immer gibt es alles was das Herz begehrt, von schöner Töpferware, über leckere Bratwurst und ein Bier im Biergarten, bis zu Zuckerwatte auf dem Dulteigenen Karussell. Der Stadtteilspaß feiert dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum am 26. April 2015. Los geht’s um 9:30 Uhr und für alle, die sich gerne noch Anmelden wollen, geht’s hier weiter

© Fotos by David Perez

[justified_image_grid preset=4 ng_gallery=108]

[fb_like]

Vielleicht interessiert Dich auch das

 Veröffentlicht von…
Viola
Klaus Palermo bei Google+ | veröffentlicht am 19. April 2015
Viola

Über Viola

Viola aka Vyvy ist unsere zuckersüsse, am Sendlinger Tor aufgewachsene, Expertin für alle kulturellen und künstlerischen Belange. Als Ethnologin und Mitarbeiterin einer Kunstgalerie hat sie den entsprechenden Weitblick und ein besonderes Gespür für Kultur im feuilletonistischen wie auch interkulturellen Sinne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.