In- oder doch „Outclubs“ Münchens?

In- oder doch „Outclubs“ Münchens?

„Heute nur mit Gästeliste!“, „Für dich kann ich heute leider nichts tun!“ ,„Heute nicht“, „Wenn du nach Hause gehst und dich gescheit anziehst, dann vielleicht“ Diese Aussagen habt Ihr alle sicher schon mal gehört.

Wenn nicht an euch selbst oder Freunde gerichtet, dann sicher mal an die, die vor euch in der Schlange standen. Ja, es geht hier um die In-Clubs Münchens, die vor allem sehr gut dafür geeignet sind, in kürzester Zeit, ein durchschnittliches Monatsgehalt loszuwerden. Es sind die „Places to be“ ! Yeah! Jeder will rein, aber dafür muss man sich erstmal dem „Face-Body-Check“ der Türsteher unterziehen. Diese schöpfen ihre „Macht“ mit Vergnügen aus und freuen sich, dadurch von ihrer gescheiterten Existenz ablenken zu können. Sie sind ein bisschen wie die Verkäufer bei Dolce&Gabbana, die dich ansehen wie einen Obdachlosen wenn du „mal in den Laden reinschaust“ , aber selbst kaum genug verdienen, um sich eine 2-Zimmer Wohnung in München leisten zu können.

Nun wollen wir hier aber eigentlich nicht über diverse Berufe urteilen, man sollte grundsätzlich jeden respektieren, der einer Arbeit nachgeht. Es geht hier um eben diese Etablissements in München. Ich nenne jetzt mal das P1 oder das Heart als Beispiel. Die Frage ist doch eigentlich: Wollen wir da überhaupt rein? Reden nur DIE Leute schlecht darüber, die immer abgewiesen werden und selbst noch nicht mal drin gewesen sind?

Ich kann nur für mich selbst sprechen da ich es tatsächlich schon geschafft habe über die „heiligen Pforten“ dieser Läden zu treten. Nun ja, ich muss sagen, mir kam ziemlich schnell mein Verdautes wieder hoch. Ich glaube hier zählt der Leitsatz: „der Gast ist König“, erst ab einem bestimmten Bestellwert. Davor wirst du erstmal wie Luft oder man könnte auch sagen „Scheiße“ behandelt. Als Frau wird immerhin nicht von dir erwartet das du flaschenweise Champagner bestellst, dafür aber, dass du dich zu den „Champagner-Boys“ dazugesellst und denen die feine Brause wegsüffelst, damit die schnell nachbestellen und die Kreditkarten glühen.

Natürlich ist das alles rein subjektiv und ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Es ist eben schon oft eine Mischung aus Fleischbeschau und Angeberei. Zudem habe ich das Gefühl, dass die vermeintliche Schickiszene Münchens auf dem absteigenden Ast ist und die „Places to be“ gar nicht mehr angesagt sind und ins strudeln kommen. Vielleicht wird die“Szene“ ja durch Münchens Trend unresistente Hipsters ersetzt – Was evtl. sogar schlimmer ist!

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 Veröffentlicht von…
Julia
Klaus Palermo bei Google+ | veröffentlicht am 27. Juni 2014
Julia

Über Julia

Unsere Julia hat bisher nur in ihrem verstaubten Kämmerchen vor sich hin geschrieben und freut sich tierisch über die Möglichkeit auf unserer Plattform etwas zu veröffentlichen. Ihr Stil ist etwas überspitzt und darf nicht ganz so ernst genommen werden. Sie findet die Idee unter einem Pseudonym zu schreiben sehr spannend aber wer weiß ob sie sich bald zu erkennen gibt?!

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