Hating Munich is so fucking last Year!

Hating Munich is so fucking last Year!

…dachte sich eine Gruppe um den 36-Jährigen Grafikdesigner Oskar als dieser mit seinen Freunden immer wieder von München-Auswertigen auf das spießige, schreckliche und besonders langweilige Leben in Münchens Landeshauptstadt angesprochen und teilweise sogar dafür bemitleidet wurden.

Ganz vorneweg die vermeintlichen „echten“ hippen Berliner aus den Szenekiezes, die „jenau wissen wat ab jeht“ und welche dann doch aus Wuppertal, Jena oder sonst wo herkamen. Manche weigerten sich sogar, sich mit den „scheiss Bayern“ weiter zu unterhalten und kehrten diesen abrupt den Rücken zu, als sie die Stadt deren Namen man offensichtlich nicht im großen B sagen darf, hörten. Da stellte sich Oskar die Frage, wer denn da eigentlich intolerant ist. Es ging also um das ewige hin und her zwischen Berlin und Bayern bzw. Berlin und München, welches auch von Massenmedien, wie der Süddeutschen Zeitung immer wieder thematisiert oder vom Trendmagazin VICE instrumentalisiert wird. Häufig antworteten diese Personen dann auf die Frage, ob sie überhaupt schon einmal in Bayern oder in München waren (wenn überhaupt) mit:

„Ne, da will ich auch nicht hin. Da wird man ja gleich verhaftet“ oder „Ja, ich war da mal auf der Autobahn…“ oder Ähnlichem.

Das aber in München, wie vermutlich in jeder anderen europäischen Großstadt, alle möglichen Paradiesvögel leben und schon dadurch einiges abgeht und geboten ist, dürfte den München-Hassern unbekannt bzw. entgangen sein. Dass es sogar immer mehr musikalische und künstlerische Arrangements und Partnerschaften zwischen den beiden Städten gibt, sowieso.

Um auf dieses ewige hin- und her und die anscheinend nie endende und substanzlose „Diskussion“ mit einem prägnanten Statement zu begegnen, hat sich der Grafiker den Ausspruch „Hating Munich is so fucking last year“ auf Aufkleber und Flyer gedruckt, die anschließend nicht nur in der bayerischen Landeshauptstadt verteilt und verklebt wurden. Diese wurden dann auch mit Situationen aus dem Münchener Feier- und Kulturleben durch „Situationshots“ gekoppelt und in Sozialen Netzwerken geteilt.

Mittlerweile hat Oskar ein kleines Team zusammengestellt und daraus eine Geschäftsidee entwickelt. Sie werden zukünftig unter einem eigenen Label diesen- und andere Sprüche und Designs auf Taschen, T-Shirts, Sweaters und anderen Textilien – Ein Onlineshop und weitere Salesaktionen folgen in Kürze bzw. sind in Planung, verrät er uns im Gespräch.

Wir sind gespannt darauf und freuen uns über dieses etwas andere Startup, das endlich klipp und klar ausspricht, was schon lange gesagt werden musste:

  Hating Munich is so fucking last year!

 

Hier gehts zu den Produkten, die wir exklusiv für euch vertreiben dürfen: MMA-Shop

hating-munich-shop

 

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 Veröffentlicht von…
Palermo
Klaus Palermo bei Google+ | veröffentlicht am 20. Juli 2014
Palermo

Über Palermo

... unser seit 12 Jahren eingemünchnerte Allgäuer ist nicht nur einer der Mitbegründer von MMA, sondern auch ein gewieftes Trüffelschweinchen in Sachen Freizeit mal anders. Gut vernetzt im Münchener Nachtleben kennt er die meisten Clubs, die neuesten Bars und Restaurants der Stadt.

Eine Meinung zu “Hating Munich is so fucking last Year!

  1. Find die aktion seeehr gut. Bin Urberlinerin und der liebe wegen mit meinem Partner nach München mitgezogen. Ich liebe meine Heimat wie sie mal war,aber München ist unser neues Zuhause. Wir fühlen uns hier pudelwohl und sind nun auch stolze Eltern unseres Münchner Kindl (unsere Kleine elli)…. also ohne toleranz des unbekannten gehts nicht. Dann kann man sich darüber auch kein urteil erlauben. Wir sind froh über unseren mutigen sprung ins ungewisse und finden die bayern einfach nur klasse.

    Freuen uns auf eure shirts.

    In diesem sinne, machts juuuuut. Pfiat di 😉
    Die ex-berliner

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